Mit den beiden Marken Audi und Lamborghini zählt der Audi Konzern zu den weltweit führenden Automobilherstellern im Premium- und Supersportwagensegment.
Die Zentrale des Audi Konzerns liegt in Ingolstadt, wo sich neben der technischen Entwicklung, dem Vertrieb und der Verwaltung auch ein Großteil der Produktion befindet. Hier werden die Modelle Audi A3 und A3 Sportback, die Fahrzeuge der Baureihe A4, der A5 Sportback sowie die Modelle A5 Coupé, RS 5 Coupé und Q5 gefertigt. Darüber hinaus produziert das Unternehmen in Ingolstadt die Karosserien für das A3 Cabriolet, den RS 3 Sportback und die TT Baureihe.
Der Audi Konzern hat seine Kernmarke Audi mit der Strategie 2020 auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet. Dabei wurden neue Fragestellungen, die sich aus einem geschärften Umweltbewusstsein, der steigenden Unsicherheit über die zukünftige Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe sowie der fortschreitenden Verstädterung ergeben haben, verstärkt berücksichtigt.
An dem Produktionsstandort Ingolstadt ist eine neue Lackiererei in die bestehenden Produktionsanlagen zu intergieren. Hierbei bestand die besondere Herausforderung darin, die Anlage innerhalb der bestehenden Produktionsanlagen auf engstem Raum zu situieren. Gemeinsam mit dem Anlagenplaner A+I Höller GmbH wurde die Anbindung über Vertikalförderer und eine Transportbrücke mit zwei Ebenen realisiert.
Durch die Integration der Tragwerkskonstruktion in die Wand-, Boden und Dachbereiche, also einer Mehrfachnutzung dieser Komponenten, konnte der umbaute Raum um mehr als 15 % gegenüber einer ersten Abschätzung reduziert werden.
Projekt | Projektstudie Betriebsgebäude |
Ort | Ingolstadt |
Fertigstellung | 2007 |
Nutzfläche | 8.820 m² |
Umbauter Raum | 52.800 m³ |
Leistungen | Projektstudie |